SYMPOSIUM
zur krise der modernen oper
 

20. - 22. Juli 2017

Vom 20. bis 22. Juli lädt die Kammeroper Schloss Rheinsberg zu einem weiteren Symposium ein. Dabei geht es um die Situation und Perspektive der zeitgenössischen Oper. Dies entspricht thematisch der Intention von Frank Matthus, Künstlerischer Direktor der Kammeroper, im Programm des Festivals Uraufführungen als Impulse für eine NEUE „Neue Opernszene“ zu generieren. Als „Impulsreferat“ wird der Artikel der „Deutschen Bühne“ aus dem Jahr 2015 DIE OPER – EIN KRISENSZENARIO von Detlev Brandenburg zu Grunde liegen.

Folgende Themen stehen zur Diskussion:

Melodie und Harmonie versus Klang und Installation
Libretto und Dialog: Arie/Rezitativ/Ensemble – ein überholtes Modell?

 Cross-over: Fluch oder Chance?
Die Oper im internationalen Vergleich. Geschichtliche Formen musikalisch-theatralen Ausdruckes dieses Genres von Amerika bis China

 Warum haben wir kein Publikum?
Die Zeitgenössische Oper im Focus des Marketings.

Interessenten sind willkommen.

Die Teilnahme an den Vorträgen und an der Tour de Rheinsberg ist kostenfrei.
Interessenten sind herzlich willkommen.


Das war schon:

Sie nennen ihn liebevoll „Tucho“


Die Kammeroper Schloss Rheinsberg veranstaltete am 17. und 18. Mai das Symposium „Kurt Tucholsky – die Bezirke seines Lebens“ – sozusagen als Einstimmung auf die Uraufführung der Oper „Tucholsky Spiegel“ am 21. Juli im Rahmen der Festivals junger Opernsänger.

Für die teilnehmenden Literaturwissenschaftler und Publizisten, die Mitglieder Internationalen Tucholsky Gesellschaft ist es „Tucho“, den sie verehren und dessen Leben und Werk sie erforschen. Tucholsky selbst nannte seine Pseudonyme seine „Bezirke“.

Dr. Ian King, der Vorsitzende der Gesellschaft, war aus London angereist und befasste sich in seinem Vortrag mit dem „Bezirk“ Ignaz Wrobel und der Militärkritik. Die Kabarettistin Jane Zahn widmete ihren Vortag der Lyrik, die Tucholsky auch als Theobald Tiger veröffentlichte. Dr. Unda Hörner gab einen Einblick in die Situation der Frauen in den 20er Jahren allgemein und über die Frauen, die in Tucholskys Leben eine Rolle spielten. Ihr kürzlich erschienenes Buch „Ohne Frauen geht es nicht – Tucholsky und die Liebe“ widmet sich ebenfalls diesem Thema.

Dr. Peter Böthig, Leiter des Kurt Tucholsky Literaturmuseums Rheinsberg ließ über Kaspar Hauser den Blick zurückschweifen, während Matthias Biskupek, Mitherausgeber der

Zeitschrift „Ossietzky“, den Umgang mit politischer Satire heute ins Visier nahm. Quintessenz aller Vorträge und Diskussionen: Tucholskys Schriften sind reich an Inspirationen für die Erkenntnis und den Umgang mit den aktuell politischen Geschehen in der Welt.




 

 

Für weitere Informationen: 
03 39 31 - 725 20

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes



Eine Zusammenarbeit mit dem Kurt Tucholsky Literaturmuseum


implementierung&administration tag-it