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Kabale und Liebe

Trauerspiel

von Friedrich Schiller

Termine

11.04.2020, 19:00 Uhr

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Inszenierung

Jo Fabian

Friedrich Schiller: »Kabale und Liebe«
Ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen
Uraufführung: 13.4.1784 in Frankfurt a.M.

Eine Produktion des Staatstheaters Cottbus

Schillers „Kabale und Liebe“ gilt als typisches Beispiel des Sturm und Drang, einer fortschrittlichen, literarischen Gattung des späten 18. Jahrhunderts und der Epoche der Aufklärung, die sich gegen die erstarrten Formen eines höfischen Repräsentationstheaters wandte und die gesellschaftlichen Konflikte im Zeichen eines erstarkenden Bürgertums thematisierte. So beleuchtet Schiller in seinem Drama kritisch die gesellschaftlichen Zustände seiner Zeit, wobei er die Konflikte innerhalb einer ständisch geprägten Gesellschaft mit eigenen Erfahrungen verwebt - seiner unglücklichen, an den Standesunterschieden scheiternden Liebe zu Caroline von Wolzogen und den Willkürakten, die er als Untertan des Herzogs Carl Eugen von Württemberg erleben musste.
Das Stück handelt von der tragischen Liebesbeziehung zwischen Luise Miller, der Tochter eines bürgerlichen Stadtmusikanten, und Ferdinand von Walter, dem Sohn des adligen Präsidenten von Walter. Durch eine infame Intrige, im damaligen Sprachgebrauch Kabale genannt, von Ferdinands Vater und dessen Sekretär Wurm endet diese Liebe in einer Katastrophe, dem Freitod beider Liebenden. Dabei bildet Wurms Eifersucht, der selbst ein Auge auf Luise geworfen hat, eine wesentliche Triebfeder seines verwerflichen Handelns, während der Präsident vornehmlich eine unstandesgemäße Heirat seines Sohnes, eine sogenannte Messalliance, verhindern will und hofft, durch die Vermählung seines Sohnes mit Lady Milford, der Mätresse seines Fürsten, seine Stellung bei Hofe zu festigen und dadurch Vorteile für sich zu gewinnen.

42 € | 35 € | 28 € (inkl. Gebühren)