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La Semele o sia la richesta fatale

Oper

von Johann Adolf Hasse

Termine

10.04.2020, 19:00 Uhr

→ Ticket reservieren

12.04.2020, 19:00 Uhr

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SängerInnen

Roberta Invernizzi

Filippo Mineccia

Nadya Meier

Ensemble

Le Musiche nuove

Musikalische Leitung

Claudio Osele

Regie

Georg Quander

Assistenz

Veronika Stemberger

Johann Adolf Hasse La Semele o sia la richesta fatale
Serenata in zwei Akten

Libretto von Francesco Ricciardi
Uraufführung Neapel 1726

Hasses Werke, noch von Mozart zu den bedeutendsten Opernkompositionen seiner Zeit gezählt, sind heutzutage aus den Spielplänen der Opernhäuser so gut wie verschwunden – und das sehr zu Unrecht! Der neapolitanischen Opernschule verhaftet, wie die Werke des etwas älteren Georg Friedrich Händel, stellen Hasses Opern den Gipfelpunkt der hochvirtuosen Oper des 18. Jahrhunderts dar.
Hasses „Semele“ 1726 für einen adligen Auftraggeber in Neapel geschrieben und damit fast zwanzig Jahre vor Händels wesentlich berühmterer Vertonung des gleichen Stoffes entstanden, stellt eine der ersten musikdramatischen Arbeiten des jungen Hasses dar. Seine Serenata, eine Art Kammeroper für einen kleinen Rahmen, beschränkt sich dabei lediglich auf die drei Protagonisten der Handlung, auf den Göttervater Jupiter, seine eifersüchtige Gattin Juno und Jupiters irdische Geliebte Semele. Mit sparsamen instrumentalen Mitteln, aber gesanglichem Raffinement zeichnet er die Koketterie und Verführungskünste Semeles, ihr naives Vertrauen gegenüber der vermeintlichen Freundin Climene, in deren Gestalt sich Juno ihr nähert, Junos vernichtenden Hass und Jupiters verzweifeltes Hin- und Hergerissensein zwischen Pflicht und Leidenschaft.

Edition von Claudio Osele
Nach dem Partiturmanuskript im Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde/Wien

65 € | 57 € | 49 € (inkl. Gebühren)