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Spielorte

Schlosshof Rheinsberg Operngala Operngala im Schlosshof Rheinsberg

Schlosshof

Der Innenhof vom Schloss Rheinsberg beeindruckt durch seine Ausrichtung mit Blick durch die stolz anmutenden Kolonnaden auf den See und den auf der gegenüberliegenden Seite emporragenden Obelisken. Das Beobachten atemberaubender Sonnenuntergänge ist hier keine Seltenheit. Mit Platz für bis zu knapp 800 Besucher (Stuhlreihen) bietet der Schlosshof den idealen Rahmen für Opern- und Konzertabende, die in Erinnerung bleiben. Traditionell findet hier Anfang Juli die Operngala statt, bei der sich die jungen Sänger mit Arien und Duetten dem Publikum präsentieren.

Schlosstheater Rheinsberg Theatergraben im Schlosstheater Schlosstheater als Festsaal

Schlosstheater

Während sich das Gebäude äußerlich denkmalsgerecht ins Schlossensemble einfügt, schufen die Architekten bis zur Neueröffnung zur Jahrtausendwende im Innern ein modernes Theater. Bühne, Orchestergraben, Bestuhlung – alles ist variabel. Die alten Grundmauern, in denen sich hier und da auch ein Fachwerkbalken zeigt, leuchten hell getüncht. Fenster gestatten den Blick auf den Grienericksee. Bis zu 300 Zuschauer finden im Saal und auf dem Rang Platz. Ein optimaler Saal für Konzerte und Kulturveranstaltungen jeglicher Art.

1774 wurde auf Veranlassung von Prinz Heinrich unter Leitung des Hofintendanten Hennert an der Seeseite des Kavalierhauses das neue Schauspielhaus errichtet: 94 Fuß lang mit zwei Logen, die von gewundenen Säulen getragen wurden. Der Bühnenraum von etwa 15 mal 17 Metern, entsprach, wie auch die Bühnentechnik, damals modernsten Ansprüchen. Es gab ein festes Theaterprogramm: zweimal im Monat große Oper, so u. a. "Iphigenie in Aulis" von Gluck, Schauspiele, Komödien und Komische Opern. Nach dem Tod von Prinz Heinrich 1802 wurde das Theater nicht mehr bespielt und verkam zusehends. Es verfiel bis auf die vier Seitenwände. Ende 1997 war die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau als Veranstaltungszentrum und am 30. Dezember 1999 wurde es durch die Kammeroper Schloss Rheinsberg mit der Uraufführung der Oper "Kronprinz Friedrich" von Siegfried Matthus wiedereröffnet (Musikalische Leitung: Rolf Reuter; Inszenierung: Götz Friedrich).

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Heckentheater

Heckentheater

Die Open-Air-Bühne, gelegen zwischen im Sommer dicht bewachsenen Hecken und Bäumen verspricht ein unvergessliches Opernerlebnis unter freiem Himmel. Fast 1000 Menschen finden hier im Publikum Platz.

Prinz Heinrich veranlasste 1758 den Bau eines Sommertheaters im Schlosspark. Unter Leitung des Barons von Reisewitz entstand das Heckentheater. Der Zuschauerraum ist eine 750 qm große Fläche, die zur Seite und nach hinten leicht ansteigt. Mit der Restaurierung im Frühjahr 1999 wurde das Areal korrigiert, so dass sich die Sicht auf die Bühne verbesserte. Die Platzkapazität erhöhte sich auf ca. 900. Die Kulissen der Bühne bestehen aus Buchenhecken.

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Spiegelsaal Schloss Rheinsberg

Spiegelsaal

In den 2016 restaurierten Spiegelsaal des Schlosses lädt die Kammeroper zu Barockkonzerten ein. Der auch "Großer Saal" genannte, lichtdurchflutete und mit vergoldetem Stuckmamor ausgestattete Spiegelsaal ist ein Zeugnis für die Raumgestaltungskunst des frühen friderizianischen Rokokos. Das opulente Deckengemälde schuf der preußische Hofmaler Antoine Pesne. Bereits zu Zeiten des Kronprinzen Friedrich diente der Spiegelsaal als Konzertsaal. Noch heute lässt er die legendäre Festkultur des Rokoko erahnen. Der Spiegelsaal des Schlosses Rheinsberg ist somit ein herausragender Ort für stilvolle Kulturveranstaltungen.

Schloss Rheinsberg am Abend Singender See Seeufer

Ufer des Grienericksees

Eine ganz besondere Kulisse bieten die Konzerte "Der Singende See", wenn der Gesang vom Ufer des Grienericksees über das Wasser schallt und das Publikum von den drei Fahrgastschiffen der Reederei Halbeck aus der Musik lauscht: Bei Abenddämmerung glitzert die untergehende Sonne über das stille Wasser hinter dessen Ufergrenzen sich die Schlosskulisse erhebt.

Siegfried-Matthus-Arena

Bei unsicherer Witterung verlegt die Kammeroper ihre Open-Air-Aufführungen in die Arena im Hafendorf Rheinsberg. Am 8.12.2007 wurde sie vom damaligen Ministerpräsidenten Brandenburgs, Matthias Platzeck, eröffnet. Sie trägt seither den Namen des Gründers und Leiters der Kammeroper, Siegfried Matthus. Herbert Harm aus Waren (Müritz) ist der Architekt der Arena, die u. a. über einen Saal mit 1000 Plätzen verfügt. Für die Festivalzeit wird dieser Saal von der Technik-Crew der Kammeroper für den Theaterbetrieb eingerichtet. Dazu zählen der Aufbau der Bühne und der Zuschauertribüne sowie die Installation der Beleuchtungstechnik. Die Arena gehört heute zum Maritim Hafenhotel Rheinsberg, das Partner der Kammeroper ist. Empfangen werden die Besucher in einem 435 qm großen, ansprechenden Foyer, wo zu Ehren des Namensgebers die Plastik „Siegfried Matthus" der Berliner Künstlerin Christine Dewerny aufgestellt wurde.